{"id":23677,"date":"2013-12-13T12:21:00","date_gmt":"2013-12-13T12:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/?post_type=panoramic-outlook&#038;p=23677"},"modified":"2023-09-03T14:31:35","modified_gmt":"2023-09-03T14:31:35","slug":"ausblick-von-jim-leaviss","status":"publish","type":"panoramic-outlook","link":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/panoramic-outlook\/ausblick-von-jim-leaviss\/","title":{"rendered":"Ausblick von Jim Leaviss"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ausblick-auf-das-kommende-jahr-an-den-anleihenmarkten\">Ausblick auf das kommende Jahr an den Anleihenm\u00e4rkten<\/h1>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend viele f\u00fcr 2013 eine betr\u00e4chtliche Abkehr von festverzinslichen Wertpapieren erwartet haben, wird dieses Jahr f\u00fcr Anleiheninvestoren im Allgemeinen besser abschneiden, als so mancher vor 12 Monaten noch vorhergesagt hatte. Es mag sich vielleicht nicht immer so angef\u00fchlt haben, denn Tatsache ist, dass dies im Sommer, als die M\u00e4rkte durch die Aussichten auf eine fr\u00fcher als erwartete Reduzierung der Liquidit\u00e4tsversorgung durch die US-Notenbank Fed ins Trudeln gebracht wurden, h\u00f6chstwahrscheinlich nicht der Fall war. Allerdings haben riskantere Anlagen, insbesondere Hochzins-Unternehmensanleihen weiterhin gut abgeschnitten, w\u00e4hrend Investment-Grade-Unternehmensanleihen auf Kurs liegen, trotz der Volatilit\u00e4t ein weiteres Jahr mit positiven Ertr\u00e4gen zu erzielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterdessen hat sich das makro\u00f6konomische Umfeld im letzten Jahr im Allgemeinen verbessert, wobei die wirtschaftliche Erholung in den USA und vor kurzem auch in Gro\u00dfbritannien, erheblich an Fahrt gewonnen hat. W\u00e4hrend uns die Emerging Markets zunehmend Sorgen bereiten, ist das Bild in Europa dagegen uneinheitlich. Trotz ihrer ungleichen Aussichten haben alle L\u00e4nder \u2013 und alle Anleihenm\u00e4rkte \u2013 jedoch eins gemeinsam: ihre Abh\u00e4ngigkeit von der Fed.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-die-grosse-tapering-debatte\">Die gro\u00dfe Tapering-Debatte<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide1-Zinsveranderungen-bei-10-jaehrigen-US-amerikanischen-Staatsanleihen.png\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"720\" src=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide1-Zinsveranderungen-bei-10-jaehrigen-US-amerikanischen-Staatsanleihen.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23715\" srcset=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide1-Zinsveranderungen-bei-10-jaehrigen-US-amerikanischen-Staatsanleihen.png 960w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide1-Zinsveranderungen-bei-10-jaehrigen-US-amerikanischen-Staatsanleihen-300x225.png 300w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide1-Zinsveranderungen-bei-10-jaehrigen-US-amerikanischen-Staatsanleihen-768x576.png 768w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide1-Zinsveranderungen-bei-10-jaehrigen-US-amerikanischen-Staatsanleihen-704x528.png 704w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Anleger zu Beginn des Jahres 2013 wom\u00f6glich noch nicht mit dem \u201eTapering\u201c-Konzept von reduzierten Anleihenk\u00e4ufen vertraut waren, wird dies Anfang 2014 garantiert nicht mehr der Fall sein. Seitdem dieser Begriff im Mai ins Finanzlexikon aufgenommen wurde, bestimmte der \u201ewerden-sie-oder-werden-sie-nicht\u201c-Aspekt der gro\u00dfen Tapering-Debatte das Geschehen an den M\u00e4rkten. Wie Grafik 1 zeigt, hat jede neue Ver\u00f6ffentlichung von Konjunkturdaten nur dazu beigetragen, die Spekulationen zu verst\u00e4rken, wobei die Richtung der Lieblings-Seifenoper der Finanzm\u00e4rkte zu Beginn 2014 unsicher bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl kein exakter Zeitpunkt f\u00fcr das Tapering feststeht, ist eine Sache klar. In unserem Ausblick auf das Jahr 2013 hatten wir eine positive Einsch\u00e4tzung zu den Wachstumsaussichten in den USA abgegeben, was wir auf die vielversprechenden Entwicklungen am US-H\u00e4usermarkt zur\u00fcckf\u00fchrten. Ein Jahr sp\u00e4ter hat sich an den Gr\u00fcnden, die f\u00fcr unseren Optimismus bez\u00fcglich des Wirtschaftswachstums in den USA gesorgt haben \u2013 zu denen eine sich verbessernde Leistungsbilanz, eine kontinuierlich sinkende Arbeitslosenquote sowie ein sich erholender H\u00e4usermarkt z\u00e4hlen \u2013 nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Janet Yellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Janet Yellen, die Vize-Chefin der US-Notenbank Fed und Volkswirtin mit dem Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarkt, ist derzeit auf einem guten Weg, um die wichtigste Zentralbankerin der Welt zu werden. Sie ist f\u00fcr ihre lockere geldpolitische Haltung bekannt \u2013 also einer st\u00e4rkeren Fokussierung auf Arbeitslosigkeit anstatt Inflation \u2013 die sich unserer Meinung nach nicht wesentlich ver\u00e4ndern wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Yellen ist eine vehemente Verfechterin einer expansiven Geldpolitik, obwohl sie einr\u00e4umt, dass die quantitativen Lockerungsma\u00dfnahmen nicht ewig weiterlaufen k\u00f6nnen. Angesichts ihres Hintergrunds gehen wir davon aus, dass bestimmte Arbeitsmarktindikatoren bei ihren Entscheidungen eine zentrale Rolle spielen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird interessant sein, zu sehen, welchen politischen Rahmen die Fed unter Yellens Leitung w\u00e4hrend ihrer f\u00fcnfj\u00e4hrigen Amtszeit als Notenbankchefin festlegen wird. Yellen hat sich in vielen ihrer gr\u00f6\u00dferen Reden f\u00fcr die Methoden einer \u201eoptimalen Kontrolle\u201c eingesetzt. Bei diesem Ansatz w\u00fcrde die Zentralbank ein Modell zur Berechnung der optimalen Entwicklung von kurzfristigen Zinss\u00e4tzen verwenden, um ihr Doppelziel der Preisstabilit\u00e4t (2% Inflation) sowie der Vollbesch\u00e4ftigung (Arbeitslosenquote von 6%) zu erreichen. In ihrer Rede vom November 2012 erkl\u00e4rte Yellen, dass bei einer durch \u201eoptimale Kontrolle\u201c bestimmten Geldpolitik der Leitzins der Fed (Federal Funds Rate) bis 2016 bei fast null Prozent liegen w\u00fcrde. Die Strategie der optimalen Kontrolle sieht vor, dass die Fed eine aggressivere Haltung im Kampf gegen eine \u00fcber der Zielvorgabe liegenden Arbeitslosigkeit einnimmt, was f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit niedrigere kurzfristige Zinss\u00e4tze implizieren w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Einigen ihrer letzten Reden nach zu urteilen w\u00fcrden wir nicht davon ausgehen, dass die expansive Geldpolitik vollst\u00e4ndig beendet wird, bevor sich in folgenden Bereichen nicht deutliche Verbesserungen abzeichnen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Tempo des Besch\u00e4ftigungswachstums<\/li>\n\n\n\n<li>Brutto-Besch\u00e4ftigungsstr\u00f6me<\/li>\n\n\n\n<li>Ausgaben und Wachstum innerhalb der Wirtschaft<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wir erwarten daher, dass Yellen die extrem lockere Geldpolitik der Fed fortsetzen wird. W\u00e4hrend es einfach ist, Zentralbanker als \u201eFalken\u201c oder \u201eTauben\u201c zu bezeichnen, sind wir jedoch der Ansicht, dass dies \u00fcber die Tatsache hinweg t\u00e4uscht, dass die Geldpolitik in Wirklichkeit von Daten bestimmt wird. Falls wir solide Anzeichen f\u00fcr eine Wachstumsentwicklung sehen, w\u00fcrden wir nicht au\u00dfer Acht lassen, dass die Fed mit Yellen an der Spitze die quantitativen Lockerungsma\u00dfnahmen fr\u00fcher reduzieren k\u00f6nnte, als die Allgemeinheit \u00fcberhaupt einen Beweis f\u00fcr ihre Glaubw\u00fcrdigkeit in Bezug auf die Inflationsbek\u00e4mpfung erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Aussichten f\u00fcr den US-Dollar im Jahr 2014 sind optimistisch. Nachdem wir zuvor den Dollar gegen\u00fcber W\u00e4hrungen von Schwellenl\u00e4ndern sowie Rohstoffw\u00e4hrungen bevorzugt hatten, m\u00f6gen wir ihn nach seiner Schw\u00e4che im dritten Quartal 2013 nun auch im Vergleich zu allen anderen wichtigen W\u00e4hrungen. Die anderen langfristig positiven Aspekte (und eine zunehmende Zahl weiterer Faktoren), die f\u00fcr unsere Begeisterung bez\u00fcglich des US-Dollars verantwortlich waren, wie die attraktiven Bewertungen infolge eines Jahrzehnts von Kurseinbr\u00fcchen sowie die schnelle Verlagerung hin zur Unabh\u00e4ngigkeit im Energiebereich, werden 2014 ebenfalls weiterhin G\u00fcltigkeit haben. In einem Umfeld, in dem Gro\u00dfbritannien ein gro\u00dfes Leistungsbilanzdefizit aufweist, Europa unter Null liegende Einlagenzinss\u00e4tze in Erw\u00e4gung zieht und Japan an einer Politik zur Schw\u00e4chung des Yens festh\u00e4lt, sieht sich der US-Dollar mit den geringsten technischen und fundamentalen Problemen konfrontiert.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend nun die Voraussetzungen f\u00fcr das wichtigste Ereignis in 2014 geschaffen wurden, herrscht derzeit Einigkeit dar\u00fcber, dass mit einem Beginn des Tapering wahrscheinlich im M\u00e4rz zu rechnen ist. Es gibt jedoch verschiedene Aspekte, die hierbei zum Tragen kommen k\u00f6nnten. Einer davon sind die Wachstumsdaten: Die Sch\u00e4tzungen in Bezug auf den zu erwartenden R\u00fcckgang der BIP-Zahlen f\u00fcr das vierte Quartal, der auf den k\u00fcrzlichen Shutdown der US-Regierung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, gehen weit auseinander und bevor die Fed ihre Unterst\u00fctzung reduziert, wird sie sehen wollen, dass die Wirtschaft weiterhin auf Kurs bleibt. Hinzu kommt, dass in den USA im Oktober nur eine kurzfristige L\u00f6sung f\u00fcr das Problem der Schuldenobergrenze gefunden wurde, weshalb das Land im n\u00e4chsten Jahr denselben Zirkus erneut erleben darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterdessen sch\u00e4tzt man f\u00fcr den Arbeitsmarkt, dass ein Besch\u00e4ftigungszuwachs von monatlich 175.000-200.000 Besch\u00e4ftigten ausreichen sollte, um die Arbeitslosenquote erheblich zu dr\u00fccken, insbesondere dann, wenn die Erwerbsquote auf ihrem aktuell sehr niedrigen Niveau bleibt. Aufgrund der demografischen Trends erwarten wir jedoch keinen starken Anstieg der Erwerbsquote. Die alternde Bev\u00f6lkerung bremst den Anstieg der Erwerbsquote, da die Quote der \u00e4lteren Arbeitnehmer niedriger ist und viele bald das Rentenalter erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst wenn im M\u00e4rz mit dem Tapering begonnen werden sollte, d\u00fcrfen wir nicht vergessen, dass dies lediglich eine Reduzierung und nicht das Ende der Lockerungsma\u00dfnahmen bedeutet. Die Fed m\u00f6chte gegen\u00fcber denjenigen in der Realwirtschaft sowie den Finanzmarktteilnehmern absolut klarstellen, dass Zinserh\u00f6hungen voraussichtlich noch in weiter Ferne liegen.<br>Wie wir in den letzten Monaten anhand der weltweiten Reaktionen der Anleihenrenditen auf die \u201eTapering\u201c-Spekulationen gesehen haben, ist kein Land gegen die Entscheidungen der Fed immun. Wir w\u00fcrden jedoch davor warnen, einen gro\u00dfen B\u00e4renmarkt f\u00fcr Staatsanleihen zu erwarten. Die Inflation ist derzeit gering und die Zentralbanken weltweit werden ihre geldpolitischen Stimulationsma\u00dfnahmen nur sehr langsam beenden. Eine Anhebung der Zinss\u00e4tze wird wahrscheinlich noch Jahre entfernt sein, was das Potenzial f\u00fcr einen gro\u00dfen B\u00e4renmarkt bei Anleihen begrenzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch k\u00f6nnten die Volatilit\u00e4t an den US-amerikanischen Staatsanleihenm\u00e4rkten und ein steigender US-Dollar gro\u00dfe Auswirkungen auf Schwellenmarktanleihen haben. Wir sind bereits seit ein paar Jahren in Bezug auf diese Anlageklasse vorsichtig. Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass wir besorgt sind, dass die Blase, die sich in den Emerging Markets aufgrund steigender Portfoliozufl\u00fcsse gebildet hat, durch die historisch niedrigen Risikoaufschl\u00e4ge und die besseren Aussichten f\u00fcr den US-Dollar zu platzen droht. Ebenfalls mit Sorge beobachten wir die unserer Meinung nach sich verschlechternden Fundamentaldaten in den Emerging Markets. Wir sind der Ansicht, dass all dies m\u00f6glicherweise zu einem perfekten Sturm in dieser Anlageklasse f\u00fchren wird, wobei jeder Schritt seitens der Fed in Richtung Tapering zu betr\u00e4chtlichen Kapitalabfl\u00fcssen f\u00fchren k\u00f6nnte und somit zu einem wirklich realen Risiko f\u00fcr eine W\u00e4hrungs- und\/oder Bankenkrise sowie einer gro\u00dffl\u00e4chigen Ausbreitung.<\/p>\n\n\n\n<p><a class=\"top\" href=\"#page-top\">Zur\u00fcck nach oben<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-inflation-ein-verschwindendes-phanomen\">Inflation: ein verschwindendes Ph\u00e4nomen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Thema hat bei Zentralbankern, Anleiheninvestoren und \u00d6konomen seit der Finanzkrise f\u00fcr Verwirrung gesorgt: die Inflation, bzw. ihr Ausbleiben. Der g\u00e4ngigen Meinung zufolge stellt die Inflation immer und \u00fcberall ein geldpolitisches Ph\u00e4nomen dar und erzeugt daher die Angst, dass die au\u00dfergew\u00f6hnlichen geldpolitischen Ma\u00dfnahmen der letzten Jahre in den USA, Europa und Gro\u00dfbritannien eine ungez\u00fcgelte Inflation ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Wir haben geh\u00f6rt wie Regierungen und Zentralbanken ihre W\u00e4hrungen abgewertet haben, um wettbewerbsf\u00e4higer zu werden. Der einzige Ausweg aus den Schuldenproblemen der westlichen Industriestaaten w\u00e4re eine Kombination aus finanzieller Repression und einer gesunden Portion Inflation.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide2-Bankkredite-an-Nichtfinanzunternehmen.png\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"720\" src=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide2-Bankkredite-an-Nichtfinanzunternehmen.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23716\" srcset=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide2-Bankkredite-an-Nichtfinanzunternehmen.png 960w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide2-Bankkredite-an-Nichtfinanzunternehmen-300x225.png 300w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide2-Bankkredite-an-Nichtfinanzunternehmen-768x576.png 768w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide2-Bankkredite-an-Nichtfinanzunternehmen-704x528.png 704w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nun sind f\u00fcnf Jahre vergangen, seitdem die Weltwirtschaft in die Krise st\u00fcrzte. Die Inflation in den Industriestaaten scheint trotz der rekordverd\u00e4chtigen Stimulationsma\u00dfnahmen und des Gelddruckens bemerkenswert unter Kontrolle zu sein. W\u00e4hrend wir in Gro\u00dfbritannien \u201ehartn\u00e4ckige\u201c Inflationszahlen gesehen haben, die teilweise auf regulierte Preiserh\u00f6hungen im Versorgersektor zur\u00fcckzuf\u00fchren waren, liegt die Inflation in den USA und Europa deutlich unter den Zielwerten der Zentralbanken. Die drastischen Sparma\u00dfnahmen zahlreicher Regierungen haben wohl zu einem R\u00fcckgang der Inflation beigetragen. Die aktuellen Sorgen der \u201eZentralbanker\u201c konzentrieren sich nun vielmehr auf eine zu niedrige Inflation \u2013 was sich vermutlich auch 2014 fortsetzen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Unserer Ansicht nach gibt es eine einfache Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, warum die drastische Erh\u00f6hung der Geldmenge nicht zu einer h\u00f6heren Inflation gef\u00fchrt hat: sie erreichte nicht die Realwirtschaft. Die Gesch\u00e4ftsbanken werden mit Geld \u00fcberschwemmt, vergeben aber nicht gen\u00fcgend neue Kredite (wie Grafik 2 zeigt). Erfreulicherweise hat es jedoch den Anschein, dass die Banken nun m\u00f6glicherweise mit einer Lockerung ihrer Kreditvergabestandards beginnen, obwohl es immer noch schwierig ist, kreditw\u00fcrdige Darlehensnehmer zu finden, insbesondere in L\u00e4ndern wie Spanien, Griechenland, Zypern und Irland. Die Erholung des Kreditgesch\u00e4fts wird ein langsamer Prozess sein. Besorgniserregend f\u00fcr die Zentralbanker ist, dass L\u00e4nder mit negativem oder schwachem Kreditwachstum auch am anf\u00e4lligsten f\u00fcr eine Deflation sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald wir erste Anzeichen f\u00fcr eine Erholung beim Kreditwachstum sehen, wird dies wahrscheinlich auf eine Verbesserung der Qualit\u00e4t des Wirtschaftswachstums sowie auf verbesserte Aussichten f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsklima und das Verbrauchervertrauen hindeuten. Anleiheninvestoren sollten solche Entwicklungen jedoch nicht zum Anlass nehmen, die H\u00e4nde in den Scho\u00df zu legen. Die gr\u00f6\u00dfte Angst der Zentralbanker liegt darin, dass die Bankreserven die Wirtschaft fluten k\u00f6nnten, was zu h\u00f6heren Preisen und nicht verankerten Inflationserwartungen f\u00fchren w\u00fcrde. Gerade in solchen Zeiten m\u00fcssen Anleger besonders wachsam sein.<\/p>\n\n\n\n<p>2013 haben wir die M&amp;G YouGov Umfrage zu Inflationserwartungen ins Leben gerufen, die viertelj\u00e4hrlich durchgef\u00fchrt wird und die \u00f6ffentliche Meinung zur Inflationsentwicklung in Gro\u00dfbritannien, Europa und Asien beurteilt. W\u00e4hrend der Internationale W\u00e4hrungsfonds die Inflation als \u201eHund, der nicht bellte\u201c bezeichnete, haben wir ernsthafte Zweifel daran, dass dieser Hund f\u00fcr unbegrenzte Zeit einen Maulkorb verpasst bekommen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem l\u00e4sst die sich ver\u00e4ndernde Geldpolitik weg vom Inflationsziel hin zur \u201eForward Guidance\u201c in zunehmendem Ma\u00dfe darauf schlie\u00dfen, dass sowohl die Politiker als auch die M\u00e4rkte die Inflationserwartungen beobachten. Erste Anzeichen, dass die Inflation zum Problem wird, werden sich in Umfragen zu den Inflationserwartungen wie der unseren zeigen, weshalb Wachsamkeit unerl\u00e4sslich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Sollte es zu einer erneuten Inflation kommen, werden die Zentralbanker vor einem massiven geldpolitischen Problem stehen. Bei M&amp;G haben wir vielfach den \u201eRegimewechsel in der Zentralbankpolitik\u201c diskutiert \u2013 die Verlagerung weg vom Inflationsziel hin zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums (die somit zum Abbau gro\u00dfer Schuldenlasten beitr\u00e4gt) \u2013 um die Gr\u00fcnde f\u00fcr den Besitz von Anlagen wie inflationsgebundenen Unternehmensanleihen und Floating Rate Notes aufzuzeigen. Die Risiken f\u00fcr einen geldpolitischen Irrtum waren nie so gro\u00df wie jetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die L\u00f6sung f\u00fcr eine Ankurbelung der Wirtschaft liegt m\u00f6glicherweise in Japan, wo die \u201edrei Pfeile\u201c der Abenomics \u2013 die sich aus einer aggressiven quantitativen Lockerung, flexiblen fiskalpolitischen Ma\u00dfnahmen sowie strukturellen Reformen zusammensetzen \u2013 ein gro\u00dfes Experiment der modernen Wirtschaftslehre darstellen. Die drei Pfeile waren bislang Japans beste Chance, um der Deflation zu entkommen. Die Theorie ist einfach: Eine aggressive quantitative Lockerung, flexible fiskalpolitische Ma\u00dfnahmen und eine Strategie f\u00fcr eine h\u00f6here Inflation werden zu einer Senkung der Realzinsen und somit zu einem Anstieg des Konsums und gr\u00f6\u00dferen Investitionen f\u00fchren sowie die Wettbewerbsf\u00e4higkeit bei Exporten durch den schw\u00e4cheren Yen verbessern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide3-Anstieg-der-Inflationserwartungen-in-Japan.png\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"720\" src=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide3-Anstieg-der-Inflationserwartungen-in-Japan.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23717\" srcset=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide3-Anstieg-der-Inflationserwartungen-in-Japan.png 960w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide3-Anstieg-der-Inflationserwartungen-in-Japan-300x225.png 300w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide3-Anstieg-der-Inflationserwartungen-in-Japan-768x576.png 768w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide3-Anstieg-der-Inflationserwartungen-in-Japan-704x528.png 704w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir sehen vielversprechende Anzeichen, dass Shinzo Abes Ma\u00dfnahmen funktionieren. Der Yen hat 2013 um 15,3% gegen\u00fcber dem US-Dollar nachgegeben. Die japanischen Aktienm\u00e4rkte haben seit Jahresbeginn um 53% zugelegt. Die Wirtschaft ist innerhalb von neun Monaten um solide 2,5% gewachsen. Das Vertrauen verbessert sich und was noch wichtiger ist, die Inflationserwartungen steigen (siehe Grafik 3). Dies bedeutet jedoch nicht, dass es k\u00fcnftig keine Herausforderungen und Risiken geben wird. Japans hohe Staatsschulden werden gr\u00f6\u00dftenteils durch die Inanspruchnahme inl\u00e4ndischer Ersparnisse finanziert, wobei das gr\u00f6\u00dfte Risiko darin liegt, dass ein kollabierender Yen und negative Realzinsen zu einem Anstieg der Kapitalabfl\u00fcsse seitens der inl\u00e4ndischen Sparer f\u00fchren und somit die Zahlungsf\u00e4higkeit der japanischen Regierung gef\u00e4hrden.<\/p>\n\n\n\n<p>2014 wird es wichtig sein, die Entwicklungen in Japan zu beobachten, da die Erfahrungen des Landes den Zentralbankern und insbesondere den Politikern in Europa eine Strategie aufzeigen k\u00f6nnten, um ihre eigene Wirtschaft in Gang zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><a class=\"top\" href=\"#page-top\">Zur\u00fcck nach oben<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-der-ausblick-fur-die-anleihenmarkte-in-2014\">Der Ausblick f\u00fcr die Anleihenm\u00e4rkte in 2014<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-trotz-tapering-ein-gunstiges-umfeld-fur-staatsanleihen\">Trotz Tapering ein g\u00fcnstiges Umfeld f\u00fcr Staatsanleihen<\/h3>\n\n\n\n<p>Kurz vor dem Jahreswechsel befinden sich die Finanzm\u00e4rkte definitiv in einer besseren Verfassung als noch vor einem Jahr. 2013 sind die meisten Aktienindizes gestiegen und die Zinsen auf s\u00fcdeurop\u00e4ische Staatsanleihen deutlich zur\u00fcckgegangen. Zudem haben US-amerikanische Staatsanleihen eine Rally verzeichnet, nachdem die Fed im September \u00fcberraschend bekannt gab, die quantitativen Lockerungsma\u00dfnahmen nicht auslaufen zu lassen. Dieses positive Ergebnis ist jedoch nicht das Resultat guter Wirtschaftsdaten oder einer langfristigen L\u00f6sung der Schuldenkrise in der Eurozone. Das Wachstum liegt in den meisten L\u00e4ndern entweder unter oder lediglichnahe dem Trendniveau, w\u00e4hrend die Kurse von Anlagen in gro\u00dfem Umfang von den beispiellosen quantitativen Lockerungsma\u00dfnahmen profitiert haben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Taylor-Regel<\/h3>\n\n\n\n<p>Seitdem die Zinss\u00e4tze in den wichtigsten Industriestaaten die Null-Prozent-Marke erreichten, haben wir uns damit auseinandergesetzt, welche Bedeutung die Taylor-Regel f\u00fcr die Geldpolitik in Bezug auf die Leitzinsen der Zentralbanken in den USA, Gro\u00dfbritannien und Europa hat. Bei der Taylor-Regel handelt es sich schlicht um eine geldpolitische Regel, die Hinweise gibt, wie eine Zentralbank ihre Zinss\u00e4tze anpassen sollte, um auf Ver\u00e4nderungen bei der Inflation und der makro\u00f6konomischen Aktivit\u00e4t zu reagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Taylor-Regel l\u00e4sst sich erkl\u00e4ren, wie die Geldpolitik in der Vergangenheit festgelegt wurde und ob der aktuelle geldpolitische Kurs f\u00fcr eine Wirtschaft angemessen ist. Die Regel kann ebenfalls als Richtschnur f\u00fcr \u00d6konomen dienen, um die m\u00f6gliche k\u00fcnftige Entwicklung von Zinss\u00e4tzen zu bestimmen. Die Regel ist durchaus ansprechend, da sie relativ einfach ist und nur Kenntnisse bez\u00fcglich der Richtung der aktuellen Inflationsrate im Verh\u00e4ltnis zur Zielinflationsrate und der Produktionsl\u00fccke (\u201eOutput Gap\u201c) erfordert.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Fed umfasst die Regel passenderweise eher ihr Doppelmandat der Vollbesch\u00e4ftigung und Preisstabilit\u00e4t. Obwohl es zahlreiche Versionen dieser Regel gibt, hat Yellen ihre Pr\u00e4ferenz f\u00fcr die Version von 1999 deutlich gemacht, die interessanterweise ab Ende 2009 eine Federal Funds Rate von null Prozent oder darunter implizierte.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide4-Spreads-fuer-globale-Anleihen-vs-Durchschnitt.png\" data-rel=\"lightbox-image-3\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"720\" src=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide4-Spreads-fuer-globale-Anleihen-vs-Durchschnitt.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23718\" srcset=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide4-Spreads-fuer-globale-Anleihen-vs-Durchschnitt.png 960w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide4-Spreads-fuer-globale-Anleihen-vs-Durchschnitt-300x225.png 300w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide4-Spreads-fuer-globale-Anleihen-vs-Durchschnitt-768x576.png 768w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide4-Spreads-fuer-globale-Anleihen-vs-Durchschnitt-704x528.png 704w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>F\u00fcr Gro\u00dfbritannien und Europa sieht die Geschichte nicht viel anders aus. Beide Regionen \u00fcberraschten k\u00fcrzlich die M\u00e4rkte mit einer niedriger als erwarteten Inflation (mit VPI-Inflationsraten im Oktober von jeweils 2,2% und 0,7%). In diesem Fall w\u00fcrde die Taylor-Regel darauf hindeuten, dass die Europ\u00e4ische Zentralbank bei einer Inflation, die so weit von ihrem Zielwert von 2% abweicht, eine extrem lockere Geldpolitik verfolgen sollte, indem sie unter Umst\u00e4nden eine weitere Senkung erw\u00e4gt, die \u00fcber die im November vorgenommene Zinssenkung auf 0,25% hinausgeht und sogar einen Negativzins in Betracht zieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Taylor-Regel kann f\u00fcr Anleger eine n\u00fctzliche Faustregel sein, um zu beurteilen, wie kurzfristige Zinss\u00e4tze wahrscheinlich auf sich ver\u00e4ndernde Konjunkturbedingungen reagieren werden. Angesichts der Tatsache, dass die Inflation zuletzt zur\u00fcckgegangen ist, l\u00e4sst die Taylor-Regel darauf schlie\u00dfen, dass die Zinss\u00e4tze f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit niedrig bleiben werden (Grafik 6) \u2013 was f\u00fcr uns als Anleihenfondsmanager eine erfreuliche Nachricht ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Regionen werden sich 2014 immer noch mit sehr gro\u00dfen Herausforderungen konfrontiert sehen, zu denen eine sehr hohe \u00f6ffentliche und private Verschuldung z\u00e4hlen. Allerdings wird das Umfeld f\u00fcr Staatsanleihen durch die voraussichtlich ged\u00e4mpfte Inflation und die Wahrscheinlichkeit anhaltender extrem niedriger Leitzinsen relativ g\u00fcnstig bleiben, trotz h\u00f6herer Renditen und einer vom Tapering bestimmten Volatilit\u00e4t. Obwohl uns bewusst ist, dass es zu einem Aufw\u00e4rtsdruck auf die Zinsen l\u00e4nger laufender Staatsanleihen kommen wird, w\u00fcrden wir davor warnen, gegen\u00fcber dieser Anlageklasse zu pessimistisch zu werden, angesichts der Tatsache, dass das kurze Ende der Kurve wahrscheinlich weiterhin auf dem gegenw\u00e4rtigen Niveau gut verankert bleiben wird. Die Geldpolitik wird trotz der sich langsam verbessernden Wachstumsaussichten \u00e4u\u00dferst expansiv bleiben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-erwartungen-bei-unternehmensanleihen-massigen\">Erwartungen bei Unternehmensanleihen m\u00e4\u00dfigen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Anleger von Unternehmensanleihen konnten sich in den letzten Jahren \u00fcber einige ausgezeichnete Ertr\u00e4ge freuen. Au\u00dferdem hat die Anlageklasse von einer niedrigen Volatilit\u00e4t und umfassenden Kapitalzufl\u00fcssen profitiert. W\u00e4hrend die Spreads wieder zu den langfristigen Durchschnittswerten zur\u00fcckkehren (Grafik 4), hat sich so mancher gefragt, ob Unternehmensanleihen insbesondere in einem Umfeld, in dem sich das Verbrauchervertrauen und die Anlegerstimmung verbessert hat, weiterhin eine Outperformance erzielen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind der Ansicht, dass der fundamentale Ausblick f\u00fcr Unternehmensanleihen positiv bleibt. W\u00e4hrend sich das Wachstum in den Industriestaaten erholt, werden die Ausfallquoten voraussichtlich niedrig bleiben. Und wie wir bereits er\u00f6rtert haben, handelt es sich bei der Inflation um kein kurzfristiges Problem. Diese beiden Faktoren signalisieren, dass Unternehmensanleihen weiterhin eine solide Anlageklasse f\u00fcr Anleger bleiben sollten, die gute risikoadjustierte Renditen anstreben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem in 2011, 2012 und 2013 (bis Ende November) jeweils Gewinne von 5,2%, 10,8% und 0,3% erzielt wurden, sollten Anleger ihre Erwartungen f\u00fcr globale Investment-Grade-Unternehmensanleihen anpassen. Die bevorstehende Beendigung der Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen durch die Zentralbanken k\u00f6nnte an den risikoreichen M\u00e4rkten Volatilit\u00e4t erzeugen. So gesehen gibt uns die Tapering-Debatte von 2013 einen Vorgeschmack darauf, was wir 2014 erwarten k\u00f6nnen. W\u00e4hrend die Spreads zu Beginn des neuen Jahres jedoch enger und nah an den historischen Durchschnittswerten liegen werden, werden die Zusatzertr\u00e4ge wahrscheinlich niedriger ausfallen. Wir sind der Ansicht, dass die meisten Bereiche des Kreditmarktes Schwierigkeiten haben werden, wesentlich mehr als ihre Kupons zu erzielen, allerdings bleiben Unternehmensanleihen gegen\u00fcber anderen noch niedriger verzinslichen Rentenanlagen weiterhin gefragt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide5-Bruttoverschuldung-von-Investment-Grade-Unternehmen.png\" data-rel=\"lightbox-image-4\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"720\" src=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide5-Bruttoverschuldung-von-Investment-Grade-Unternehmen.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23719\" srcset=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide5-Bruttoverschuldung-von-Investment-Grade-Unternehmen.png 960w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide5-Bruttoverschuldung-von-Investment-Grade-Unternehmen-300x225.png 300w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide5-Bruttoverschuldung-von-Investment-Grade-Unternehmen-768x576.png 768w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide5-Bruttoverschuldung-von-Investment-Grade-Unternehmen-704x528.png 704w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Anleger an den globalen Hochzinsm\u00e4rkten konnten sich in den letzten zwei Jahren \u00fcber fantastische Ertr\u00e4ge freuen, mit kumulativen Ertr\u00e4gen von insgesamt mehr als 26% seit 2012. Dies hat zu einem Kollaps der laufenden Verzinsung gef\u00fchrt, die von 7,7% in 2011 auf heute 5,7% nahezu auf Rekordtiefs gefallen ist. F\u00fcr uns kann der High-Yield-Bereich des Anleihenmarktes sehr attraktiv sein, um in einem Umfeld mit sich verbesserndem Wirtschaftswachstum und niedrigen Ausfallquoten Ertr\u00e4ge zu erwirtschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich die Anleger auf ihren Lorbeeren ausruhen k\u00f6nnen. Das gegenw\u00e4rtig g\u00fcnstige Umfeld f\u00fcr Unternehmensanleihen hat zu einer Verschlechterung der Qualit\u00e4t von Emissionen (gemessen am Kreditrating und Leverage), schw\u00e4cheren strukturellen Absicherungen wie Covenants, der R\u00fcckkehr von Pay-in-Kind-Anleihen (PIK) und niedrigeren Kupons bei Neuemissionen gef\u00fchrt, was zu niedrigeren Renditeerwartungen f\u00fcr die Zukunft gef\u00fchrt hat. Wir sind der Meinung, dass in einigen F\u00e4llen, insbesondere bei Hochzinsanleihen niedrigerer Bonit\u00e4t wie CCC-Anleihen, die Credits Spreads die Anleger f\u00fcr die M\u00f6glichkeit eines zuk\u00fcnftigen Anstiegs der Ausfallquoten nicht angemessen entsch\u00e4digen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide6-Zinssatze-gemass-der-Taylor-Regel.png\" data-rel=\"lightbox-image-5\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"720\" src=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide6-Zinssatze-gemass-der-Taylor-Regel.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23720\" srcset=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide6-Zinssatze-gemass-der-Taylor-Regel.png 960w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide6-Zinssatze-gemass-der-Taylor-Regel-300x225.png 300w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide6-Zinssatze-gemass-der-Taylor-Regel-768x576.png 768w, https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide6-Zinssatze-gemass-der-Taylor-Regel-704x528.png 704w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>In so einem Umfeld wird die relative Wertentwicklung zunehmend von Einzelnamen bestimmt werden und auch die Sektorpositionierung wird wesentlich ausgepr\u00e4gter sein als in den letzten Jahren. Es ist wichtiger denn je, dass Anleiheninvestoren und deren Kreditanalyse-Teams ihre Hausaufgaben machen, insbesondere dann, wenn der Europ\u00e4ische Anleihenmarkt den USA (wie in Grafik 5 gezeigt wird) in eine \u00c4ra der Neuverschuldung von Unternehmen und des zunehmenden Risikos f\u00fcr fremdfinanzierte Firmen\u00fcbernahmen folgt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-bei-schwellenmarktanleihen-ist-vorsicht-geboten\">Bei Schwellenmarktanleihen ist Vorsicht geboten<\/h3>\n\n\n\n<p>Die potenzielle Anpassung des geldpolitischen Kurses in den USA stellt 2014 definitiv das gr\u00f6\u00dfte Risiko f\u00fcr die Schwellenl\u00e4nder weltweit dar. Abgesehen davon erwarten wir, dass die Entwicklungen in China das Geschehen in den Emerging Markets dominieren werden. W\u00e4hrend die Probleme der chinesischen Wirtschaft allgemein bekannt sind, glauben wir, dass einige Anleger m\u00f6glicherweise immer noch das Risiko einer Konjunkturabk\u00fchlung untersch\u00e4tzen. Dies k\u00f6nnte sich jedoch als kostspieliger Fehler erweisen. Chinas Wirtschaft bleibt weiterhin unausgewogen: W\u00e4hrend 1997 ein Drittel des BIP aus Bruttoanlageinvestitionen stammte, sind es heute knapp 50%. Massive \u00dcberkapazit\u00e4ten, eine hohe und steigende Unternehmensverschuldung und ein zunehmend ins Abseits gedr\u00e4ngter Privatsektor z\u00e4hlen zu den weiteren Symptomen des tief verwurzelten Ungleichgewichts in der Wirtschaft des Landes.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"half-width section odd\">\n<h3>Technischer K.o.<\/h3>\n<p>Es gab viele voreilige Kritiker in Bezug auf die Ver\u00e4nderung des geldpolitischen Ansatzes der Bank of England, der von ihrem neuen Gouverneur Mark Carney vertreten wird. Die \u201eForward Guidance\u201c \u2013 bei der es im Wesentlichen um ein Versprechen bez\u00fcglich k\u00fcnftiger Zinss\u00e4tze geht \u2013 bildet nun das Fundament der Zentralbankpolitik in Gro\u00dfbritannien. Das Problem liegt darin, dass der Markt das Versprechen der Bank of England, den Leitzins bei 0,5% zu belassen bis die Arbeitslosenquote 7% erreicht, weitgehend ignoriert hat. Dadurch, dass die Zinsen auf britische Staatsanleihen und das Pfund Sterling in Erwartung einer fr\u00fchzeitigen Zinserh\u00f6hung gestiegen sind, ist die finanzielle Lage restriktiver geworden. Dies k\u00f6nnte das Wirtschaftswachstum erschweren \u2013 genau das, was die Bank of England durch die Forward Guidance zu verhindern versucht.<\/p>\n<p>Die Bank hatte k\u00fcrzlich gegen\u00fcber dem Markt erkl\u00e4rt, dass sie eine 50-prozentige Chance sieht, dass die Arbeitslosigkeit bis Ende 2014 auf 7% sinken wird, was 18 Monate fr\u00fcher w\u00e4re als bei ihrer letzten Sch\u00e4tzung im August. Die Arbeitslosigkeit ist allerdings nur ein Faktor. Die Bank hat drei K.o.-Kriterien (sog. \u201eknockouts\u201c) benannt, deren Eintreten zur Beendigung der Forward Guidance f\u00fchren w\u00fcrde. Diese \u201eknockouts\u201c basieren auf Inflationsprognosen und Inflationserwartungen sowie auf Finanzstabilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Angesichts der wirtschaftlichen Erholung in Gro\u00dfbritannien wird von diesen Kriterien der Schwellenwert von 7% bei der Arbeitslosenquote die wohl gr\u00f6\u00dfte Herausforderung in Bezug auf die Fortf\u00fchrung der Forward Guidance darstellen. Falls die Arbeitslosigkeit auf dieses Niveau fallen w\u00fcrde, w\u00fcrde dies nicht zwangsl\u00e4ufig zu einer Anhebung des Zinssatzes f\u00fchren, allerdings w\u00fcrde es eine Neubewertung der kurzfristigen Geldpolitik nach sich ziehen. Vorausgesetzt, dass die anderen K.o.-Kriterien einigerma\u00dfen eingehalten werden, w\u00fcrden wir eine Senkung des Arbeitslosigkeits-Schwellenwerts im Rahmen der Forward Guidance auf 6,5% oder niedriger nicht ausschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Unserer Ansicht nach scheinen alle diese \u201eknockouts\u201c ziemlich einfach K.o. zu gehen, was sich f\u00fcr die Bank of England als Problem erweisen k\u00f6nnte. Der Markt schlie\u00dft sich dieser Meinung an und geht davon aus, dass die Bank trotz Carneys Beteuerungen, die Forward Guidance fr\u00fcher beenden wird. Der restriktivere Kurs in der sich gegenw\u00e4rtig abzeichnenden finanziellen Lage wird wahrscheinlich \u2013 mit einer Verz\u00f6gerung \u2013 zu einer Verlangsamung des k\u00fcrzlichen Wachstumsschubs in Gro\u00dfbritannien f\u00fchren.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen sehen, dass die chinesischen Politiker verstanden haben, in welcher prek\u00e4ren Lage sich ihre Wirtschaft befindet, und nun daran arbeiten, diese zu entsch\u00e4rfen. Ganz gleich, welchen Reformweg Peking auch einschlagen wird, denken wir jedoch, dass in den n\u00e4chsten drei Jahren mehr Unternehmensausf\u00e4lle, ein Anstieg der notleidenden Kredite und bis zu einem gewissen Grad auch eine Kreditkrise unvermeidlich sein werden. Wenn man sich die Erfahrungen u.a. der Sowjetunion in den 1960er-70er Jahren, Japans in den 1970er-80er Jahren und S\u00fcdostasiens in den 1980er-90er Jahren ansieht, kann man davon ausgehen, dass eine Neuausrichtung der chinesischen Wirtschaft weg von Investitionen und Exporten hin zum Konsum wahrscheinlich zu schw\u00e4cheren BIP-Wachstumsraten f\u00fchren wird. China wird weiterhin wachsen und dies verh\u00e4ltnism\u00e4\u03b2ig schnell, allerdings wird diese Wachstumsrate eher bei 5-6% als bei 10% liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Konjunkturabk\u00fchlung in China w\u00fcrde aller Voraussicht nach zu einem R\u00fcckgang der W\u00e4hrungen von Schwellenl\u00e4ndern in Asien f\u00fchren. Wir sind der Ansicht, dass Kapitalabfl\u00fcsse und handelsbezogene Anliegen eine Abwertung lokaler W\u00e4hrungen von bis zu 10% verursachen k\u00f6nnten. Die Einf\u00fchrung von Kapitalkontrollen zur Eind\u00e4mmung von Kapitalabfl\u00fcssen k\u00f6nnte die Abw\u00e4rtsentwicklung stoppen, allerdings halten wir dies angesichts des langfristigen Schadens, der dadurch beim Anlegervertrauen verursacht w\u00fcrde, f\u00fcr unwahrscheinlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Falls die Fed wie erwartet 2014 die quantitativen Lockerungsma\u00dfnahmen reduziert, wird dadurch ein entscheidender Teil der technischen Unterst\u00fctzung in den Emerging Markets wegfallen. Steigende Anleihenzinsen \u2013 selbst innerhalb einer bestimmten Spanne \u2013 und die erwartete Reduzierung des Anleihenkaufprogramms w\u00fcrde wahrscheinlich zu einem steigenden US-Dollar f\u00fchren, die Aktienm\u00e4rkte in den Schwellenl\u00e4ndern in Mitleidenschaft ziehen und wiederum eine Erh\u00f6hung der Risikoaufschl\u00e4ge verursachen. Darlehensnehmer, die Dollars ben\u00f6tigen, k\u00f6nnten durch diese Entwicklung in doppelter Hinsicht beeintr\u00e4chtigt werden. Jeder gro\u00dfe R\u00fcckschlag im globalen Anlegervertrauen k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass sich die massiven Kapitalzufl\u00fcsse der letzten Jahre ins Gegenteil verkehren, was erhebliche Folgen f\u00fcr die Anleger und Emittenten h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie wir bereits zuvor erw\u00e4hnt hatten, ist kein Land \u2013 und dies gilt insbesondere f\u00fcr die Schwellenl\u00e4nder \u2013 vollst\u00e4ndig gegen\u00fcber der Fed und ihren Entscheidungen immun. Letzten Endes f\u00fchren alle Wege zur\u00fcck in die USA.<\/p>\n\n\n\n<p><a class=\"top\" href=\"#page-top\">Zur\u00fcck nach oben<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23715,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","categories":[],"tags":[],"class_list":["post-23677","panoramic-outlook","type-panoramic-outlook","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v25.8 (Yoast SEO v27.4) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Ausblick von Jim Leaviss - Deutsch<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/panoramic-outlook\/ausblick-von-jim-leaviss\/\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"19 Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/panoramic-outlook\\\/ausblick-von-jim-leaviss\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/panoramic-outlook\\\/ausblick-von-jim-leaviss\\\/\",\"name\":\"Ausblick von Jim Leaviss - Deutsch\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/panoramic-outlook\\\/ausblick-von-jim-leaviss\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/panoramic-outlook\\\/ausblick-von-jim-leaviss\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2023\\\/09\\\/Slide1-Zinsveranderungen-bei-10-jaehrigen-US-amerikanischen-Staatsanleihen.png\",\"datePublished\":\"2013-12-13T12:21:00+00:00\",\"dateModified\":\"2023-09-03T14:31:35+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/panoramic-outlook\\\/ausblick-von-jim-leaviss\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de-DE\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/panoramic-outlook\\\/ausblick-von-jim-leaviss\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/panoramic-outlook\\\/ausblick-von-jim-leaviss\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2023\\\/09\\\/Slide1-Zinsveranderungen-bei-10-jaehrigen-US-amerikanischen-Staatsanleihen.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2023\\\/09\\\/Slide1-Zinsveranderungen-bei-10-jaehrigen-US-amerikanischen-Staatsanleihen.png\",\"width\":960,\"height\":720},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/panoramic-outlook\\\/ausblick-von-jim-leaviss\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Panoramic Outlook\",\"item\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/panoramic-outlook\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Ausblick von Jim Leaviss\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/\",\"name\":\"Deutsch\",\"description\":\"M&amp;G\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/bondvigilantes.com\\\/deutsch\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de-DE\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO Premium plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Ausblick von Jim Leaviss - Deutsch","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/panoramic-outlook\/ausblick-von-jim-leaviss\/","twitter_misc":{"Est. reading time":"19 Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/panoramic-outlook\/ausblick-von-jim-leaviss\/","url":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/panoramic-outlook\/ausblick-von-jim-leaviss\/","name":"Ausblick von Jim Leaviss - Deutsch","isPartOf":{"@id":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/panoramic-outlook\/ausblick-von-jim-leaviss\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/panoramic-outlook\/ausblick-von-jim-leaviss\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide1-Zinsveranderungen-bei-10-jaehrigen-US-amerikanischen-Staatsanleihen.png","datePublished":"2013-12-13T12:21:00+00:00","dateModified":"2023-09-03T14:31:35+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/panoramic-outlook\/ausblick-von-jim-leaviss\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de-DE","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/panoramic-outlook\/ausblick-von-jim-leaviss\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/panoramic-outlook\/ausblick-von-jim-leaviss\/#primaryimage","url":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide1-Zinsveranderungen-bei-10-jaehrigen-US-amerikanischen-Staatsanleihen.png","contentUrl":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/Slide1-Zinsveranderungen-bei-10-jaehrigen-US-amerikanischen-Staatsanleihen.png","width":960,"height":720},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/panoramic-outlook\/ausblick-von-jim-leaviss\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Panoramic Outlook","item":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/panoramic-outlook\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Ausblick von Jim Leaviss"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/#website","url":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/","name":"Deutsch","description":"M&amp;G","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de-DE"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/panoramic-outlook\/23677","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/panoramic-outlook"}],"about":[{"href":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/panoramic-outlook"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23677"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/panoramic-outlook\/23677\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23715"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23677"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23677"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23677"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}