{"id":1366,"date":"2013-08-06T13:04:49","date_gmt":"2013-08-06T13:04:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/deutsch\/?p=1366"},"modified":"2013-08-06T16:32:26","modified_gmt":"2013-08-06T16:32:26","slug":"die-argumente-die-dafur-sprechen-dass-der-euro-uberleben-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/2013\/08\/die-argumente-die-dafur-sprechen-dass-der-euro-uberleben-wird\/","title":{"rendered":"Die Argumente, die daf\u00fcr sprechen, dass der Euro \u00fcberleben wird"},"content":{"rendered":"<p>Tr\u00fcbe Aussichten f\u00fcr das Wirtschaftswachstum, eine hohe Arbeitslosigkeit, eine enorme Schuldenlast, marode Staatsfinanzen \u2013 nur allzu leicht k\u00f6nnen Analysten und Volkswirte derzeit behaupten, dass der Euro nicht ewig bestehen bleiben wird. Doch knapp f\u00fcnf Jahre nach der Lehman Brothers-Pleite haben wir bereits eine ganze Reihe von Staatsschuldenkrisen \u00fcberstanden, und immer noch ist der Euro, der 1999 eingef\u00fchrt wurde, die gemeinsame W\u00e4hrung der Wirtschaft- und W\u00e4hrungsunion (EWU). So mancher wird an dieser Stelle anmerken (wie auch wir dies in der <a href=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/blog\/2021\/12\/29\/unwinding-the-euro\/\" target=\"_blank\">Vergangenheit<\/a> getan haben), dass eine W\u00e4hrungsunion ohne eine vollst\u00e4ndige und handlungsf\u00e4hige Fiskalunion auf lange Sicht nicht tragf\u00e4hig ist und eine interne Abwertung in Form niedrigerer Lohn-St\u00fcck-Kosten f\u00fcr Staaten wie Irland und Griechenland einfach zu schmerzhaft w\u00e4re, weil dadurch innerhalb der Eurozone wahrscheinlich Wachstumsdifferenzen entstehen w\u00fcrden. Uns ist aber auch bewusst, dass die Mitgliedsstaaten der Europaischen Union ebenso wie die Europ\u00e4ische Zentralbank bisher einen sehr ordentlichen Job gemacht haben, indem sie die akuten Symptome der Krise behandelt und sich jedem Problem gestellt haben, das der Erhalt der W\u00e4hrungsunion bisher mit sich gebracht hat.<\/p>\n<p>Abgesehen davon bleibt aber eine langfristige Herausforderung bestehen: Denn eine wirtschaftliche Ann\u00e4herung der Mitgliedsstaaten der Eurozone untereinander ist im Hinblick auf eine gemeinsame Geldmarktpolitik, die auf einer gewissen Preisstabilit\u00e4t basiert, f\u00fcr Deutschland ebenso bedeutsam wie f\u00fcr Griechenland. Und aufgrund der Probleme, die eine gemeinsame Geldmarktpolitik und ein einheitlicher Wechselkurs mit sich bringen, stellt eine solche Ann\u00e4herung derzeit das gr\u00f6\u00dfte Problem f\u00fcr die EWU dar.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund halten wir den Zeitpunkt f\u00fcr g\u00fcnstig, um einmal dar\u00fcber nachzudenken, ob die ehrgeizigste Idee einer W\u00e4hrungsunion aller Zeiten tats\u00e4chlich \u00fcber die notwendigen Kraftreserven verf\u00fcgt, um auf lange Sicht durchzuhalten. Wie lauten also die wichtigsten Gr\u00fcnde, weshalb der Euro letztlich \u00fcberleben und in Zukunft sogar florieren wird?<\/p>\n<h3>Die Eurozone steht derzeit an der Schwelle zu einer Erholungstendenz, w\u00e4hrend es gleichzeitig Hinweise auf eine Konvergenz der Mitgliedsstaaten untereinander gibt.<\/h3>\n<p>Wirtschaftliche Fr\u00fchindikatoren wie die Einkaufsmanager-Indizes (PMIs) und die Zahlen zur Industrieproduktion sprechen derzeit f\u00fcr ein im II. Quartal positives Wachstum. Gleichzeitig zieht das Verbrauchervertrauen inzwischen wieder an, w\u00e4hrend sich in einigen Staaten auch die Arbeitslosenzahlen allm\u00e4hlich wieder verbessern. Nat\u00fcrlich hat Europa das Schlimmste damit noch keineswegs \u00fcberstanden, sondern muss nach wie vor mit betr\u00e4chtlichen Wachstumsbremsen fertig werden (\u00fcber die wir <a href=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/2021\/12\/07\/obwohl-es-nicht-den-anschein-hat-stecken-die-europaischen-peripheriestaaten-nach-wie-vor-tief-in-einer-schuldenkrise\/?noredirect=de\" target=\"_blank\">k\u00fcrzlich<\/a> bereits berichtet haben). Trotzdem k\u00f6nnten einige erste Anzeichen darauf hindeuten, dass die grundlegenden strukturellen Reformen, die in den Peripheriestaaten umgesetzt worden sind, mittlerweile auch Fr\u00fcchte zu tragen beginnen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es inzwischen auch einige Hinweise auf ein wieder ausgewogeneres Gleichgewicht innerhalb der Eurozone selbst. So sind die Lohn-St\u00fcck-Kosten w\u00e4hrend der Boom-Jahre in den europ\u00e4ischen Peripheriestaaten \u00fcbertrieben kr\u00e4ftig angestiegen, w\u00e4hrend sie in Deutschland nicht stark genug angezogen haben. Diese Entwicklung f\u00fchrte letztlich zu ausgepr\u00e4gten Differenzen bei der Wettbewerbsf\u00e4higkeit innerhalb der Eurozone. Zuletzt haben sich diese Diskrepanzen aber wieder etwas abgeschw\u00e4cht (obwohl immer noch viel Arbeit vor Staaten wie Italien und Frankreich liegt \u2013 wie Sie unserem entsprechenden Blog-Beitrag <a href=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/2021\/12\/08\/der-giftige-franzosische-konjunktur-mix-schwaches-wachstum-geringe-wettbewerbsfahigkeit-fiskalpolitische-sparmasnahmen\/?noredirect=de\" target=\"_blank\">hier<\/a> entnehmen k\u00f6nnen). Was die Leistungsbilanzen betrifft, so weisen diese in Italien und Irland momentan \u00dcbersch\u00fcsse auf, w\u00e4hrend in Spanien und Portugal moderate Defizite bestehen. Derweil konnte Griechenland sein enorm hohes Leistungsbilanzdefizit inzwischen reduzieren.<\/p>\n<p>Dies sind zwar kleine, aber notwendige Schritte, um die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit des Euro zu sichern.<\/p>\n<h3>Deutschland ist das China Europas<\/h3>\n<p>Im Gegensatz zu den s\u00fcdeurop\u00e4ischen Volkswirtschaften und Irland boomt die deutsche Wirtschaft zurzeit. Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Exporte sind hoch, die Inflation ist moderat und der Konsumsektor brummt. Au\u00dferdem gibt es inzwischen einige <a href=\"https:\/\/bondvigilantes.com\/deutsch\/2021\/12\/30\/sie-rechnen-nicht-mit-einer-inflation-in-europa-die-deutschen-schon-schauen-sie-sich-doch-einfach-den-dortigen-immobilienmarkt-an\/?noredirect=de\" target=\"_blank\">Hinweise<\/a> darauf, dass die Immobilienpreise in einigen Regionen Deutschlands nach oben klettern. Ein entscheidender Grund daf\u00fcr, dass sich die deutsche Wirtschaft in dieser turbulenten Phase so erfreulich entwickelt hat, ist der Umstand, dass die externe Wettbewerbsf\u00e4higkeit dieses Landes nicht durch eine aufwertende W\u00e4hrung beeintr\u00e4chtigt worden ist. So liegt beispielsweise der f\u00fcr Deutschland geltende reale Wechselkurs in Zeiten des Euro etwa 40 Prozent unter jenem Wechselkurs, zu dem seinerzeit die Deutsche Mark gegen\u00fcber dem US-Dollar gehandelt wurde.<\/p>\n<p>Deshalb kann Deutschland auch als das China Europas bezeichnet werden (zumindest was den Handels\u00fcberschuss betrifft), denn der weltweit h\u00f6chste Handels\u00fcberschuss von etwa 193 Mrd. Euro pro Jahr (China erzielt momentan einen \u00dcberschuss von j\u00e4hrlich rund 150 Mrd. US-Dollar) basiert auf einem sehr deutlich unterbewerteten Wechselkurs. Ein \u00fcberw\u00e4ltigender Teil dieses \u00dcberschusses resultiert aus dem Handel mit anderen Euro-L\u00e4ndern (wie Italien, Griechenland, Spanien, Portugal und Irland).<\/p>\n<p>Das \u00fcbersch\u00fcssige Kapital, das dank der besseren internationalen Wettbewerbsf\u00e4higkeit Deutschlands erwirtschaftet wird, flie\u00dft letztlich aber auch wieder zur\u00fcck nach S\u00fcdeuropa und Irland. Schlie\u00dflich geh\u00f6ren auch deutsche Banken und Investoren zu der internationalen Gruppe von Gl\u00e4ubigern, die den Regierungen und Unternehmen der Peripheriestaaten Geld geliehen haben, um damit h\u00f6here Renditen zu erzielen als mit ihren eigenen deutschen Bundesanleihen. Nat\u00fcrlich w\u00e4ren die s\u00fcdeurop\u00e4ischen Staaten ebenso wenig wie Irland in der Lage gewesen, derart hohe Schulden anzuh\u00e4ufen, wenn dieses Kapital nicht bereitgestellt worden w\u00e4re (so befanden sich im Jahr 2008 etwa 80 Prozent aller griechischen, irischen und portugiesischen Staatsanleihen im Besitz ausl\u00e4ndischer Investoren). Dar\u00fcber hinaus w\u00e4re der Anstieg der Lohn-St\u00fcck-Kosten in diesen Staaten (vor allem im \u00f6ffentlichen Sektor) vielleicht moderater ausgefallen, und auch die Kluft bei der Wettbewerbsf\u00e4higkeit zwischen Deutschland und den Peripheriel\u00e4ndern w\u00e4re nicht so tief wie es derzeit der Fall ist.<\/p>\n<p>Damit ist Deutschland der gr\u00f6\u00dfte Nutznie\u00dfer der Gemeinschaftsw\u00e4hrung. Gleichzeitig h\u00e4tte ein Zahlungsausfall aber auch verheerende Auswirkungen auf das Bankensystem sowie die Exportindustrie dieses Landes. Deutschland ist also vom Euro abh\u00e4ngig und wird ihn deshalb wohl kaum aufgeben.<\/p>\n<h3>Die Alternative, die sich den s\u00fcdeurop\u00e4ischen Staaten und Irland bietet, ist bei weitem zu schmerzhaft<\/h3>\n<p>Deutschland profitiert derzeit also in wesentlich h\u00f6herem Ma\u00dfe vom Euro als die so genannten Schuldenstaaten. Schlie\u00dflich hat die Gemeinschaftsw\u00e4hrung diese L\u00e4nder ihrer F\u00e4higkeit beraubt, durch eine Abwertung ihrer jeweiligen W\u00e4hrungen wettbewerbsf\u00e4higer zu werden (betrachten Sie in diesem Zusammenhang beispielsweise die Erfahrungen dieser Staaten im Vergleich zu Gro\u00dfbritannien). Dar\u00fcber hinaus ist auch das Zinsniveau zu restriktiv, w\u00e4hrend \u00dcberschusskapazit\u00e4ten und extrem hohe Arbeitslosenquoten einen deflation\u00e4ren Effekt hervorgerufen haben. Deshalb wurden Staaten wir Griechenland und Irland auch nicht von einer Rezession, sondern von einer Depression erfasst.<\/p>\n<p>Da die politischen Entscheidungstr\u00e4ger in den s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern und in Irland also keinen Zugang zu geldmarkt- oder w\u00e4hrungspolitischen Stellschrauben mehr haben, bleibt ihnen nur noch eine M\u00f6glichkeit, ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu steigern: schmerzhafte Sparma\u00dfnahmen sowie eine interne Abwertung in Form niedrigerer L\u00f6hne. Nur auf diesem Weg besteht f\u00fcr diese Staaten \u00fcberhaupt noch Hoffnung, in einer globalisierten Welt mit L\u00e4ndern wie Deutschland konkurrieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Warum aber verl\u00e4sst keines dieser L\u00e4nder die Eurozone? Griechenland, Irland und Zypern haben den Euro in den letzten Jahren zwar vor eine Zerrei\u00dfprobe gestellt, geh\u00f6ren aber immer noch der W\u00e4hrungsunion an. Der \u00fcberzeugendste Grund ist wohl, dass der Preis eines Ausscheidens aus der EWU um ein Vielfaches h\u00f6her w\u00e4re als die Vorteile eines solchen Schritts. Zumal die Aussichten auf Mittelabfl\u00fcsse, eine explodierende Inflation, einen Staatsbankrott, Massenarbeitslosigkeit und soziale Unruhen diese Option nicht gerade verlockend erscheinen lassen. Und stellen Sie sich erst einmal vor, was passieren w\u00fcrde, wenn Italien oder Spanien den Euroraum verlassen wollten. F\u00fcr die Schuldenstaaten ist es also das kleinere \u00dcbel, den Euro zu behalten.<\/p>\n<h3>Die Europ\u00e4ische Zentralbank wird \u201ealles Notwendige\u201c tun<\/h3>\n<p>Mittlerweile ist es ein Jahr her, seit EZB-Pr\u00e4sident Mario Draghi eine der wichtigsten Reden in der Geschichte Europas gehalten hat, in der er erkl\u00e4rte: \u201eDie EZB ist bereit, im Rahmen ihres Mandats alles Notwendige zu tun, um den Euro zu erhalten. Und glauben Sie mir, das wird ausreichen.\u201c Mit dieser \u00c4u\u00dferung \u00fcberzeugte Draghi die M\u00e4rkte davon, dass die EZB \u00fcber eine schier unbegrenzte Feuerkraft verf\u00fcgt, um die Mitgliedsstaaten (und zwar insbesondere Spanien und Italien) zu st\u00fctzen. Unmittelbar nach dieser Rede gingen die bis dahin gef\u00e4hrlich hohen Renditen von Staatsanleihen aus den europ\u00e4ischen Peripheriel\u00e4ndern zur\u00fcck (auf diesem Niveau war eine nachhaltige Kreditaufnahmen langfristig n\u00e4mlich nicht mehr m\u00f6glich) und sind derzeit wesentlich niedriger als noch vor einem Jahr. Der Markt glaubt Draghi also immer noch und preist Risiken inzwischen angemessener ein. Da sich die EZB mittlerweile auch langsam zu ersten monet\u00e4rpolitischen Prognosen veranlasst f\u00fchlt, k\u00f6nnte es nicht mehr lange dauern, bis weitere unkonventionelle geldmarktpolitische Ma\u00dfnahmen wie etwa ein neues LTRO-Programm angek\u00fcndigt werden.<\/p>\n<h3>Untersch\u00e4tzen Sie nicht den politischen Willen, die Eurozone zu erhalten<\/h3>\n<p>Trotz all dieser Probleme \u2013 der besorgniserregenden Zukunftsaussichten, der Rekord-Arbeitslosigkeit, der enorm hohen Schulden oder der geplanten Besteuerung von Sparguthaben in Zypern \u2013 hat bisher kein Staat die EWU verlassen. Stattdessen sind mit der Slowakei (2009) und Estland (2011) bereits neue Mitgliedsl\u00e4nder hinzugekommen, und weitere k\u00f6nnten noch folgen (wie etwa Lettland im Jahr 2014). Dar\u00fcber hinaus bleiben die europ\u00e4ischen Staaten offen f\u00fcr einen Ausbau der Handelsbeziehungen, haben die politischen Strukturen auf EU-Ebene weiter gest\u00e4rkt und sich nicht hinter protektionistischen Strategien verschanzt. Au\u00dferdem wurden die EU-Bankenaufsicht versch\u00e4rft, das Finanzsystem stabilisiert und neue Anforderungen an die Kapitalausstattung von Banken eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt Europa aber nach wie vor Anlass zu gro\u00dfer Sorge. Denn f\u00fcr eine wirklich erfolgreiche W\u00e4hrungsunion bedarf es nicht nur einer politischen, sondern auch einer wirtschaftlichen Integration. Daf\u00fcr m\u00fcssten die europ\u00e4ischen Politiker aber auch eine noch st\u00e4rkere Einschr\u00e4nkung ihrer politischen Eigenst\u00e4ndigkeit akzeptieren. Dies wird sich ebenfalls als schwierig erweisen. Dar\u00fcber hinaus muss eine gr\u00f6\u00dfere Konvergenz auf wirtschaftlicher Ebene erreicht werden. Am besorgniserregendsten ist aber vermutlich, dass der Mix aus m\u00e4\u00dfiger Binnennachfrage, Sparma\u00dfnahmen, gesunkenen L\u00f6hnen und einer hohen Arbeitslosigkeit in der Regel seinen politischen Tribut fordert und soziale Unruhen nach sich zieht. Trotzdem k\u00f6nnte sich der Euro angesichts der bisherigen Erfolge der EU und der EZB sowie der oben aufgef\u00fchrten Gr\u00fcnde aber als wesentlich robuster erweisen als es einige Volkswirte derzeit erwarten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tr\u00fcbe Aussichten f\u00fcr das Wirtschaftswachstum, eine hohe Arbeitslosigkeit, eine enorme Schuldenlast, marode Staatsfinanzen \u2013 nur allzu leicht k\u00f6nnen Analysten und Volkswirte derzeit behaupten, dass der Euro nicht ewig bestehen bleiben wird. 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